Fitness am Arbeitsplatz

Fitness und Sport gehören in den privaten Bereich, meinen immer noch viele. Doch leider ist es so einfach nicht. Denn auch wenn es zum Beispiel für unserer Kreislaufsystem oder das Körpergewicht eventuell reichen mag, am Nachmittag ein oder zwei Stunden Sport zu treiben - unsere Muskeln und unser gesamter Bewegungsapparat nehmen uns acht Stunden bewegungsarme oder -einseitige Zeit übel.

Da hilft dann auch die Laufrunde am Abend nur begrenzt.

 

Fitness am Arbeitsplatz meint das Erlernen kleiner und kurzer, aber effektiver und zielgerichteter Übungen, die problemlos am Arbeitsplatz durchgeführt werden können. Sie dienen hauptsächlich der Lockerung und Dehnung der Muskulatur, können aber auch kräftigend eingesetzt werden.

Die Übungen zielen auf die typischen Probleme im Bewegungsapparat von Büro- und Werkarbeitern.

 

Nun kann man meinen, es reiche ein Plakat mit Bildern der Übungen aufzuhängen. Doch die Erfahrung zeigt, dass selbst die einfachsten Übungen häufig falsch ausgeführt werden und so ihre Effektivität verlieren.

Als Physiotherapeutin habe ich gelernt, Patienten und Kunden zum richtigen Bewegungsverhalten und dem korrekten Ausführen der Übungen anzuleiten. Sind die Übungen einmal erlernt, können sie selbstständig durchgeführt werden.

Zudem zeigt sich immer wieder, dass die Hemmschwelle, am Arbeitsplatz Übungen durchzuführen, häufig sehr hoch ist. Hier kann es sehr hilfreich sein, wenn einmal alle Mitarbeiter am Arbeitsplatz geturnt haben - so entsteht ein Gemeinschaftsgefühl und die Hemmungen nehmen ab.

 

Wir können die Übungen in Einzelsitzungen erlernen, aber auch die Bildung kleiner Gruppen ist möglich.